Rollin‘ with the Homies…Was können Jade-Roller und Co.?

Der neuste Beauty-Hype aus den fernöstlichen Ländern ist jetzt auch zu uns rüber geschwappt: Überall findet man die (sehr hübsch aussehenden) Jade- oder Rosenquarz-Roller. Aber was können oder sollen die eigentlich (außer sehr hübsch aussehen)?

In Asien werden die Roller schon ewig verwendet…denn vor allem heilende Wirkung wird den Wundersteinen zugeschrieben. So sollen sie beruhigend und stresslindernd sein und helfen einer positiven Aura. Kling gut? Wenn man dran glaubt, ist das doch ein positiver Zusatzfaktor! 😉

Was bringen Jade- und Rosenquarz-Roller?

Die Roller helfen dabei, Öle und Seren in die Haut einzuarbeiten. Außerdem ist das Rollern auf der Gesichtshaut eine angenehme Massage, die die Durchblutung anregt, die Haut entspannt und somit einen strahlenden Teint zaubert. Durch die kühlen Steine können außerdem kleine Schwellungen – vor allem um die Augenpartie – bekämpft werden. Auf lange Zeit hin wird die Haut durch die Roll-Anwendungen gestrafft und sogar der Lymphfluss angeregt.

Wie wendet man die Massage-Roller richtig an?

Die Jade-Roller können sowohl morgens und abends in die Pflegeroutine integriert werden. So hat man zweimal am Tag ein kleines Mini-Spa-Erlebnis im Badezimmer.  Zuerst das Gesicht gründlich waschen und reinigen. Nach dem Toner (falls man einen verwendet) das Gesichtsöl oder Serum auftragen und dann kann der Roller auch schon zum Einsatz kommen.

Da man sich die Haut vom Aufbau wie kleine Dachziegeln vorstellen kann (oder Meerjungfrau-Schuppen <3) ist es wichtig, immer eine Rollbewegung nach oben auszuführen, sodass die Inhaltsstoffe perfekt in die Haut eingearbeitet werden können. Das Gesicht am besten in mehrere Sektionen aufteilen und pro Sektion dreimal Rollern, bevor man zum nächsten Teil übergeht.

Für die große Rolle:

  • Die Wangenpartie in drei Roll-Bereiche einteilen und vom Kinn schräg hoch bis zum Ohr dreimal rollen. Danach hochwandern bis unters Auge und die Anwendung wiederholen.
  • Auch die Stirnpartie in Sektionen aufteilen und von der Mitte über die Augenbrauen bis zu den Schläfen rollen. Ebenfalls wiederholen, bis die ganze Stirnpartie massiert wurde.
  • Der Hals kann auch ruhig mitmassiert werden: Einfach in geraden Bewegungen den Roller vom Halsansatz bis unters Kinn ziehen.

Für die kleine Rolle:

  • Augen: Sowohl auf den Augenliedern als auch unter den Augen kann der Roller zur Bekämpfung von Schwellungen und Augenringen perfekt eingesetzt werden. Einfach dreimal jeweils von innen nach außen Richtung Schläfe rollen und den kühlenden Effekt der Steine genießen. Gerade bei der Morgenroutine gibt es so einen richtigen Frischekick, der beim Wachwerden hilft.
  • Kinn- und Nase sind wegen der Knochen nicht ganz so angenehm zum Rollern, können aber natürlich in der gewohnten Aufwärtsbewegung auch massiert werden.

 

Zusatz-Tipp: Den Roller im Kühlschrank aufbewahren, so werden die Steine noch kühler und erfrischender bei der Massage. Und nach der Anwendung nicht vergessen, den Roller mit klarem Wasser abzuwaschen, damit keine Rückstände bleiben!

Ob die Roll-Anwendung tatsächlich jugendlicheres Aussehen bringt, kann ich noch nicht bestätigen…aber das neue Pflege-Ritual in der Morgen- und Abendroutine möchte ich auch nicht mehr wegdenken. Die Massage beruhigt wirklich und gibt mir ein paar entspannte Minuten Ich-Zeit bevor es in den stressigen Alltag geht. Und das dankt die Haut mit Sicherheit auf Dauer. 🙂

Alles Liebe und viel Spaß beim Rollin‘,

Eure C.

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